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Dresdner Volleyballerinnen überraschend im Finale

Dresdner Volleyballerinnen überraschend im Finale
Nathalie Lemmens jubelt mit ihren Mannschaftskolleginnen über den Finaleinzug / Foto: Uwe Anspach/dpa
Von: DieSachsen News
Die Volleyballerinnen des Dresdner SC können weiter vom siebten Meistertitel träumen. Der deutsche Pokalsieger schaltet Titelverteidiger Stuttgart im Halbfinale aus. Jetzt geht es gegen Schwerin.

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben die Sensation geschafft und träumen nun vom Double. Das Team von Trainer Alexander Waibl gewann am Mittwoch das dritte und entscheidende Play-off-Halbfinalspiel beim favorisierten Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart mit 3:1 (25:18, 23:25, 26:24, 25:21) und steht damit erstmals seit 2021 wieder im Finale. 

Drittes Double greifbar

Nun können sich die Elbestädterinnen den siebten Meistertitel und das dritte Double in der Vereinsgeschichte holen. Bereits am Samstag treffen die Elbestädterinnen in der Endrunde in der Serie »Best-of-Five» auf den Vorrundensieger SSC Palmberg Schwerin.

Die Dresdnerinnen starteten sehr konzentriert, diktierten im ersten Satz mit druckvollen Aufschlägen, einer stabilen Annahme und überragenden Abwehr das Geschehen deutlich. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich der Titelverteidiger, der auf seine angeschlagene Ausnahmekönnerin Krystal Rivers verzichten musste, deutlich besser ins Spiel und es entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe.

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 In der Crunchtime gaben die Waibl-Schützlinge einen Drei-Punkte-Vorsprung durch einige leichte Fehler aus der Hand und der MTV schaffte den Satzausgleich. Die Stuttgarterinnen bestimmt zunächst auch im dritten Durchgang die Partie, doch einmal mehr bewiesen die Gäste ihre Comeback-Qualitäten. Nach einem 10:17-Rückstand kämpften sie sich zurück, bewiesen in der engen Schlussphase Nervenstärke. Sie wehrten zwei gegnerische Satzbälle ab und nutzten selbst ihre erste Chance. 

Im vierten Satz spielten die Gäste stabiler, fanden im Angriff immer wieder die besseren Lösungen. Diagonalangreiferin Marta Levinska war mit 19 Punkten die erfolgreichste Scorerin und erhielt die goldene MVP-Medaille.

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