Nun ist es also passiert: Dynamo Dresden hat das erste Spiel im Jahr 2026 verloren. 1:2 hieß es gegen die SV Elversberg - eine Spitzenmannschaft. Also alles nicht so schlimm? Doch, denn die Niederlage war unnötig.
Keine Frage: Elversberg präsentierte sich in der zweiten Halbzeit so, wie es der Tabellenstand aussagt. Abgezockt. Clever. Sich seiner Stärken jederzeit bewusst. Aber Dynamo war 45 Minuten lang ebenbürtig. Die Saarländer standen am Rande einer Niederlage.
Dass es die nicht gab, lag an den Dresdnern. Zumindest in erster Linie. «In der zweiten Halbzeit haben wir den Faden verloren. Uns hat der Ball gefehlt, wir waren zu unsauber in den Zweikämpfen, haben die Fifty-Fifty-Zweikämpfe leider nicht gewonnen. Wenn du dann noch die leichten Fehler im Spielaufbau in der zweiten Kette machst, wird es schwierig», sagte Dynamo-Torhüter Tim Schreiber, der sich in die Selbstkritik einbezogen wissen wollte.