RB Leipzig ist im ersten Pflichtspiel seines neuen Trainers Martín Demichelis souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Sachsen gewannen bei Fußball-Viertligist Eintracht Trier überlegen mit 6:0 (3:0). Im Moselstadion erzielten Brajan Gruda nach rund 120 Sekunden, Willi Orban (6. Minute), Ridle Baku (45.+2), Conrad Harder (76.), Antonio Nusa (90.+2) und Ezechiel Banzuzi (90.+5) die Tore für den großen Favoriten.
Leipzig macht direkt Druck
Die Leipziger ließen im mit 9.000 Zuschauern ausverkauften Moselstadion von Beginn an keine Zweifel daran, wer der Champions-League-Teilnehmer ist und wer in der Regionalliga spielt. Die Trier-Fans waren noch damit beschäftigt, ihre Choreographie abzubauen, auf der sie ihre Vereinstradition im Vergleich zum Red-Bull-Club feierten, da jubelten die Sachsen erstmals. Banzuzi legte quer und Gruda drückten den Ball über die Linie.
Und RB machte weiter. Diesmal bereitete Gruda vor und Orban traf. Nach sechs Minuten war die Partie quasi entschieden. Demichelis, der das Spiel auf der Bank oder ruhig auf der Tartanbahn an der Rasenkante verfolgte, konnte zufrieden sein.