Ein richtiges Hochgefühl wollte sich bei RB Leipzig nach dem befreienden Sieg gegen Celtic Glasgow nicht einstellen. Vielmehr waren die Gedanken nach dem ersten Sieg in der Champions League bei Peter Gulacsi. Der ungarische Fußball-Nationalspieler zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird mehrere Monate fehlen. Ein Verlust, sportlich wie menschlich, der kaum zu kompensieren ist.
«Das mit Pete tut richtig weh», sagte Trainer Marco Rose nach dem 3:1 gegen den schottischen Meister. «Er ist Kapitän, seit Jahren eine absolute Bank in Leipzig. Das sah nicht gut aus.» Nationalspieler Lukas Klostermann, der 2016 ebenfalls einen Kreuzbandriss erlitten hatte, schrieb bei Twitter: «Es wird hart, aber du wirst es meistern und stärker zurückkommen.»
Schon nach zehn Minuten war für Gulacsi vorbei, was eigentlich ein schöner Fußball-Abend werden sollte. Ein schlampiger Rückpass von Timo Werner zwang den 32-Jährigen zu einer Rettungsaktion, bei der er unglücklich im Rasen hängenblieb. Mit schmerzverzerrtem Gesicht umfasste Gulacsi sein rechtes Knie. Für den Führungsspieler kam der 31 Jahre alte Janis Blaswich zu seinem ersten Einsatz in der Champions League - und lieferte eine tadellose Leistung ab.