Und wieder nichts: Der Karlsruher SC hat in letzter Sekunde einen Sieg beim 1. FC Magdeburg verpasst und seine Negativserie in der 2. Fußball-Bundesliga verlängert. Mit der letzten Aktion der Partie traf Magdeburgs Daniel Elfadli (90.+5 Minute) nach einem Fehler von KSC-Torhüter Marius Gersbeck in der Nachspielzeit zum 1:1 (0:1)-Endstand. Zuvor hatten die Gäste seit der 3. Minute durch das Tor von Sebastian Jung vor 19 520 Zuschauern geführt.
Das sei ein «brutaler Nackenschlag», sagte Karlsruhes Trainer Christian Eichner, dessen Mannschaft in der Vorwoche beim 0:1 gegen den SC Paderborn bereits ein Gegentor in der zweiten Minute der Nachspielzeit hatte verkraften müssen. In Magdeburg hätte der KSC, der noch ohne seinen am Dienstag verpflichteten neuen Mittelstürmer Budu Siwsiwadse angetreten war, das Spiel bei eigenen guten Torchancen vor dem Ausgleich «entscheiden müssen«, meinte Eichner. Beim Spiel nach vorne müsse seine Elf zulegen und Situationen in der Offensive klarer ausspielen. «Da waren wir in der Vorrunde viel weiter.»