Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – sind die Schlüsseldisziplinen der Zukunft. Doch wie begeistert man junge Menschen für diese oft als trocken empfundenen Fächer? Das deutsch-polnische Projekt „Grenzüberschreitende Experimentiergärten“ hat in den vergangenen zwei Jahren eindrucksvoll gezeigt, wie Wissenschaftspopularisierung über Grenzen hinweg gelingen kann.
Ein starkes Netzwerk für die Zukunft
Gemeinsam mit den Projektpartnern Łukasiewicz PORT, der Universität Zielona Góra, der Technischen Universität Dresden sowie dem Technologie- und Gründerzentrum Bautzen (TGZ Bautzen) wurden zahlreiche Aktivitäten umgesetzt: grenzüberschreitende Workshops, Sommercamps, offene Vorlesungen und Weiterbildungen für Lehrkräfte unter dem Motto „Kompetenzen der Zukunft“. Besonders gefragt: eine mobile interaktive Ausstellung zu MINT-Themen, die auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze Station machte.
Ergänzt wurde das Angebot durch vielfältige Netzwerk- und Kooperationsaktivitäten, die den Wissenstransfer in Bildung, Innovation und Fachkräftesicherung förderten. Das Ziel: junge Menschen für Wissenschaft zu begeistern und die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und weiteren Akteuren in der Grenzregion nachhaltig zu stärken.

Abschlusskonferenz mit Blick nach vorn
Den feierlichen Höhepunkt bildet die Konferenz „Impulse für die MINT-Bildung von morgen“ am 4. November in Zittau. Die Veranstaltung bietet den Projektpartnern die Gelegenheit, Ergebnisse vorzustellen, erfolgreiche Maßnahmen sichtbar zu machen und gemeinsam Zukunftsperspektiven für die MINT-Bildung in Ostsachsen und der deutsch-polnischen Grenzregion zu diskutieren.
Neben der Präsentation der Projektergebnisse erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Fachprogramm: Vorträge zur Wissenschaftspopularisierung, zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der außerschulischen MINT-Bildung sowie zu erfolgreichen Ansätzen der Verzahnung von schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten. Die Beiträge liefern praxisnahe Impulse, fördern den fachlichen Austausch und eröffnen neue Möglichkeiten für Kooperationen. Darüber hinaus können die außerschulischen Lernorte der Hochschule Zittau/Görlitz kennengelernt werden.
Teil des Wissenschaftsjahres 2026
Die Abschlusskonferenz ist Teil des vielfältigen Programms zur Eröffnung des Wissenschaftsjahres 2026 der Hochschule Zittau/Görlitz. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, auch die weiteren Veranstaltungen am 4. und 5. November zu nutzen und die vielfältigen Angebote aus Wissenschaft, Forschung und Bildung zu entdecken.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, Bildungsakteure, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie alle Interessierten, die die Zukunft der MINT-Bildung in der deutsch-polnischen Grenzregion aktiv mitgestalten möchten.
Anmeldung und weitere Informationen: hszg.de/veranstaltungsdetails/eroeffnung-des-wissenschaftsjahres-2026
Die Projektpartner freuen sich darauf, zahlreiche Gäste in Zittau begrüßen zu dürfen und gemeinsam neue Impulse für die MINT-Bildung von morgen zu setzen.