Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen warnen eindringlich vor Folgen des geplanten Sparkurses der Regierung. Der Entwurf zum Haushalt müsse nachgebessert werden, die Kürzungen gefährdeten die soziale Stabilität, teilte die Liga Sachsen mit.
«Wenn notwendige Investitionen in den sozialen Zusammenhalt dauerhaft unterbleiben, sind die langfristigen Folgekosten in Form von Krankheit, sozialer Spaltung, Arbeitslosigkeit oder politischer Radikalisierung erheblich höher», sagte Liga-Geschäftsführer Frank Schaffrath. Vor allem im Sozialministerium dürften keine strukturellen Kürzungen vorgenommen werden, die irreversible Schäden verursachen können.