Ein Kuratorium berät und unterstützt ab sofort die Stifter des Dresdner Friedenspreises – International Peace Prize. Präsident ist der FDP-Politiker und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum. «Es riecht in der Welt nach Krieg, dagegen müssen wir alle dringend etwas unternehmen», sagte er laut Mitteilung. Der Friedenspreis soll eine breitere Basis in der Bürgergesellschaft erhalten und mehr Dialog herstellen. Vizepräsidentin Ursula M. Staudinger, Rektorin der TU Dresden, sieht die internationale Auszeichnung als «wichtiges und gutes Zeichen», um «nachhaltige Sichtbarkeit für die anständigen Dinge» für Dresden und Sachsen zu erreichen. Dem Gremium gehören elf Vertreter aus Kultur, Wissenschaft, Kirche und Journalismus an.