Der goldene Trabant, der viele Jahre in Hamburg auf der Reeperbahn in der «Panik City» ausgestellt war, wird versteigert - allerdings nur die hintere Hälfte. «Kein Deko-Artikel von der Stange, sondern ein Stück Hamburger Popkultur & Rockgeschichte», heißt es dazu in der Beschreibung der Auktion auf dem Online-Portal von Ebay. Neun Jahre lange habe das Ost-Auto mit der besonderen Lackierung in der multimedialen Erlebniswelt gestanden, sagte ein «Panik-City»-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Hinterteil der «Rennpappe» in zwei Teile zerteilt - nur Selbstabholung
Der hintere Teil ist noch einmal zerteilt? Ja, und der Grund dafür ist die Logistik, wie der «Panik-City»-Sprecher weiter erklärt: «Sonst hätte man ihn so nicht aus dem Haus bekommen. Der Trabi wurde nämlich schon in die Ausstellung gebracht, als die Fassade noch nicht verschlossen war. Nun müsste man die gesamte Fassade des Ausstellgebäudes öffnen, was technisch kaum darstellbar ist.»
Das macht dann aber auch die Abholung leichter, denn der neue Besitzer muss die beiden Teile selbst aus der «Panik City» an der Reeperbahn tragen. Die Auktion ist nur mit Selbstabholung.
Der Trabi ist eine Replik des Trabants, den Udo Lindenberg in den 1990er-Jahren vom Sachsenring-Werk in Zwickau bekommen hat. Das Original soll eine der letzten «Rennpappen» gewesen sein, die dort vom Band gerollt sind. Der echte Trabant ist dem Sprecher zufolge nach wie vor im Privatbesitz von Udo Lindenberg. Aber auch in der Replik hat Udo selbstverständlich bereits gesessen.
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