Der Teileinsturz der Carolabrücke beeinträchtigt den Verkehr in Dresden erheblich. Wie aus einer Untersuchung der Landeshauptstadt hervorgeht, haben sich die Verkehrsströme auf alternative Elbquerungen verlagert, was zu spürbaren Verzögerungen führt. Die Auswirkungen für Radler, Autofahrer oder ÖPNV-Nutzer seien dabei ganz unterschiedlich.
Albertbrücke am Limit – andere Übergänge entlastet
Demnach sind durch mehr Autoverkehr besonders die Albertbrücke und die Marienbrücke betroffen, die nun 88 Prozent beziehungsweise 30 Prozent mehr Fahrzeuge aufnehmen. Die Waldschlößchenbrücke verzeichnet ein moderates Plus von acht Prozent, während auf der Flügelwegbrücke und dem Blauen Wunder das Verkehrsaufkommen sogar rückläufig ist. Die durchschnittlichen Reisezeiten auf Nord-Süd-Verbindungen haben sich um vier Minuten verlängert - auf der Seite der Altstadt um rund 3,5 Minuten.