BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hält die Debatte um das Singen der DDR-Hymne auf einer AfD-Veranstaltung für völlig überzogen. «Wer die DDR-Hymne singen möchte, soll sie singen. Hier wird wieder ein Skandal herbeigeredet, wo keiner ist», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. «Die Ostdeutschen sollten sich die Erinnerung an ihre Hymne nicht nehmen lassen.»
Die DDR-Hymne war am Dienstag auf einer Wahlveranstaltung der AfD in Sachsen-Anhalt erklungen - angestimmt vom Kabarettisten Uwe Steimle. Auch AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla und der sachsen-anhaltische Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sangen auf der Veranstaltung in Dessau-Roßlau zumindest Teile der Hymne mit. Im Anschluss daran wurde auch noch die Hymne der Bundesrepublik gesungen.