Die sächsische Transparenzbeauftragte Juliane Hundert hat die Ausweitung des Transparenzgesetzes auf Städte und Gemeinden gefordert. «Nur so erhalten die Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Einblicke auf allen politischen Entscheidungsebenen», sagte Hundert bei der Übergabe ihres ersten Tätigkeitsberichtes nach dem Transparenzgesetz.
Vor allem kommunale Entscheidungen, beispielsweise der Bau einer Brücke oder die Verteilung von Haushaltsmitteln, hätten große Relevanz für die Menschen. Das hätten auch die Erfahrungen aus anderen Bundesländern gezeigt, wo Städte und Gemeinden bereits zur Auskunft nach den jeweiligen Informations- und Transparenzgesetzen verpflichtet sind.