Zum Start der Dresdner Weihnachtsmärkte am Mittwoch (26. November) schätzt die Stadt ihre Sicherheitsmaßnahmen als deutlich verbessert ein. Nach dem Attentat auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr habe Dresden den Zufahrtsschutz erstmals auf alle städtischen Konzessionsmärkte ausgeweitet, sagte der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Steffen Rietzschel. Zuvor waren nur der Striezelmarkt auf dem Altmarkt und der Neumarkt vollständig gesichert.
Kern des Konzepts sind rund 300 schwere Barrieren aus Gusseisen, die laut Rietzschel selbst einem 7,5-Tonner mit hoher Geschwindigkeit standhalten. Ergänzt werden sie durch manuell bedienbare Sperren, über die Rettungsdienste im Ernstfall einfahren können. Insgesamt investierte die Stadt nach eigenen Angaben rund 1,7 Millionen Euro allein in diesem Jahr in zusätzliche Schutztechnik - nach etwa 1,3 Millionen Euro seit dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz.