Die sächsischen Grünen möchten weiter in Regierungsverantwortung bleiben und für eine «Politik mit Rückgrat» sorgen. Ihre Partei stehe für eine von Werten geleitete Politik als Gegenbild zu einer Politik, die von Angst und Stimmungen getrieben ist, sagte Parteivorsitzende Christin Furtenbacher am Dienstag in Dresden. Am Freitag und Samstag sollen in Chemnitz das Spitzentrio der Grünen für die Landtagswahl am 1. September bestätigt und weitere 27 Listenplätze vergeben werden. Der Parteirat hatte schon im vergangenen Jahr Justizministerin Katja Meier, Energie- und Umweltminister Wolfram Günther und Fraktionsvorsitzende Franziska Schubert als Trio vorgeschlagen. In dieser Reihenfolge tauchen sie auch auf der Liste auf.
Man verwahre sich gegen politischen Starrsinn und Fake News, Schuldzuweisungen, Populismus und Scheindebatten, die dem demokratischen Diskurs schaden, betonte Furtenbacher. Die Grünen stünden für eine Politik mit Rückgrat und konsequente Abgrenzung gegen Antidemokraten und Rechts. «Wir treten an, um stabile demokratische Mehrheiten zu sichern.» Die Grünen seien entschlossen, einen fairen Wahlkampf zu führen und erwarteten eine faire Verständigung unter den demokratischen Parteien.