Die Linksfraktion im sächsischen Landtag drängt auf eine Kostenübernahme des Bundes für die DDR-Zusatz- und Sonderrenten. In einer Mitteilung kritisierte die Fraktion, dass diese Renten zum Großteil nach wie vor von den Ost-Bundesländern finanziert werden.
«Sachsen musste 2024 für die DDR-Renten 758 Millionen Euro ausgeben, für die Ost-Länder insgesamt fielen Kosten in Höhe von 2,68 Milliarden Euro an.» Allein in Sachsen gehe es aktuell um über anderthalb Milliarden Euro im Doppelhaushalt, über den derzeit im Parlament verhandelt werde.