Sachsens Wirtschaft verbucht für das vergangene Jahr 19 Neuansiedlungen von Unternehmen und Firmenerweiterungen. Dahinter stehen Investitionen von rund 128,5 Millionen Euro, teilte die Wirtschaftsförderung des Freistaates mit. 949 Arbeitsplätze seien geschaffen beziehungsweise erhalten worden. «Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen konnte sich Sachsen auch 2024 im internationalen Standortwettbewerb behaupten», lautet das Fazit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS).
Sächsische Ausfuhren auf hohem Niveau
Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) verwies auf eine Zeit globaler Umbrüche. «Die internationale Wirtschafts- und Weltordnung, wie wir sie seit Jahrzehnten kannten, wird neu justiert.» Die WFS unterstütze die sächsischen Unternehmen auch in diesen herausfordernden Zeiten und setze aktiv Impulse. 2024 habe man mit Ausfuhren in Höhe von 51,1 Milliarden Euro das zweitbeste Exportjahr verzeichnet. Rund ein Drittel der Wirtschaftsleistung sei mit Export erwirtschaftet worden, sehr viele Jobs hingen davon ab.
Panter wies Sachsen als Land der Innovationen aus. Der Einsatz automatisierter Technologien und von KI sei ein wesentliches Zukunftsfeld der hiesigen Wirtschaft. «KI und Robotik können und werden das Arbeitsleben vieler Menschen verbessern und erleichtern.» Das Cluster Robotics Saxony stehe dafür, diese Technologien stärker in die Unternehmen zu bringen und wolle als Plattform Talente fördern und neue Geschäftsmodelle entwickeln.
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