Für den Ausbau der sozialen Infrastruktur soll die Stadt Leipzig ein Darlehen in Höhe von 125 Millionen Euro von der Entwicklungsbank des Europarats (CEB) erhalten. Die entsprechende Vereinbarung wurde von Finanzbürgermeister Torsten Bonew (CDU) und CEB-Vizegouverneur Johannes Böhmer unterzeichnet, wie die Entwicklungsbank mitteilte. Mit dem Geld sollen die Bildungsinfrastruktur sowie temporäre Unterkünfte für Geflüchtete und obdachlose Menschen ausgebaut und modernisiert werden.
Demnach handelt es sich hierbei um das erste direkte Darlehen der Bank an die Stadt. Geplant sind unter anderem Neubauten und Sanierungen von Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen. Insgesamt sollen mehr als 8.400 Schülerinnen und Schüler davon profitieren. Zudem sollen auch Plätze zur Unterbringung von Geflüchteten geschaffen werden.
Nach Angaben der Leipziger Stadtkämmerei wurde ein umfassendes Paket an Maßnahmen und Investitionen geschnürt, das mit den bereitgestellten Mitteln finanziert werden soll. Besonders hervorzuheben seien dabei unter anderem Projekte an der neuen Gemeinschaftsunterkunft in Kleinzschocher sowie an der Brüder-Grimm-Grundschule.