Mit einem Konzert der jüdischen Künstlerin Bente Kahan hat der sächsische Landtag am Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Ausgehend von der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz als monströsestem Symbol des Kulturbruchs erinnere man an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte, sagte Landtagspräsident Alexander Dierks (CDU) bei der Gedenkstunde im Plenarsaal. «Möge es nie wieder passieren.»
Dieses «Nie wieder» entscheide sich in jeder Generation neu, sagte Dierks. Es dürfe kein Ende des Erinnerns geben. Dierks hob die Bedeutung der Gedenkstätten hervor. «Als junger Deutscher steht man da und empfindet Scham, was andere Deutschen und anderen Menschen in ganz Europa angetan haben.»