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Kretschmer erneuert Einladung an Putin für Dresden-Besuch

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Präsident Putin. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Archivbild
Ministerpräsident Michael Kretschmer und Präsident Putin. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Archivbild

– Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat bei seinem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin seine Einladung an den Kremlchef für einen Besuch in Dresden erneuert. «Der russische Präsident ist herzlich eingeladen. Die Menschen im Freistaat Sachsen würden sich auch sehr über seinen Besuch freuen», sagte der Regierungschef der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Kretschmer hatte Putin bereits nach einem Treffen in St. Petersburg 2019 beim dortigen Internationalen Wirtschaftsforum eingeladen. Auch wegen der Corona-Pandemie sei es aber dazu bisher nicht gekommen.

«Wir haben die Einladung noch einmal erneuert. Ob es sich am Ende so realisiert, werden wir sehen», sagte der Ministerpräsident nach dem Telefonat, über das am Donnerstag auch der Kreml informiert hatte. Der 68 Jahre alte Putin hatte zu DDR-Zeiten als Offizier des für seine politische Verfolgung Andersdenkender berüchtigten sowjetischen Geheimdienstes KGB in Dresden gearbeitet.

Anlass eines Putin-Besuchs in Dresden könne etwa die im Oktober im Albertinum geplante deutsch-russische Ausstellung «Träume von Freiheit» sein, sagte Kretschmer. Die Schau mit Kunst aus der Zeit der Romantik vor 200 Jahren wurde am Donnerstagabend im Beisein Kretschmers eröffnet und ist bis 8. August in der neuen Tretjakow-Galerie in Moskau zu sehen. «Vielleicht ist das eine Gelegenheit, um sich zu treffen.»

Putins Kulturbeauftragter Michail Schwydkoi sagte am Freitag bei politischen Gesprächen mit der sächsischen Delegation in Moskau, dass er Dresden liebe. Er sprach sich für eine enge Zusammenarbeit Russlands und Deutschlands aus. Kretschmer wollte am Freitag auch Gespräche über eine engere wirtschaftliche Kooperation zwischen Sachsen und Russland führen.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH