Ohne Zuwanderung gäbe es im Osten Deutschlands nach einer neuen Erhebung immer größere Lücken auf dem Arbeitsmarkt. Zwischen 2023 und 2025 haben die Ost-Bundesländer demnach rund 141.000 Beschäftigte mit deutscher Staatsangehörigkeit verloren - die Zahl der Beschäftigten ohne deutschen Pass stieg in der Zeit um 90.000, wie der Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Betrachtet hat das IW die ostdeutschen Länder inklusive Berlin, also sechs Bundesländer.
In den nächsten Jahre drohten weitere Arbeitskraftverluste durch in den Ruhestand übergehende Beschäftigte, aber auch durch zurückwandernde Personen. Zwischen Ende 2023 und Ende 2025 habe der Rückgang der Beschäftigung Deutscher in den Ost-Ländern 2,5 Prozent betragen, der Rückgang der Gesamtbeschäftigung 0,8 Prozent. Deutschlandweit stieg die Beschäftigung insgesamt laut IW dagegen leicht um 0,2 Prozent, wobei die der Deutschen nur um 1,4 Prozent zurückging.