Dresden (dpa/sn) - Wo immer das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf Straßen und Plätzen in Sachsen Wahlkampf macht, geht es auch um die Friedensfrage: Wie kann der Krieg in der Ukraine beendet werden? Und droht der Konflikt am Ende auch Deutschland ins Verderben zu stürzen? «Die Menschen sehen ja das Leid in der Ukraine und fragen sich, warum alle anderen Parteien immer wieder für weitere Waffenlieferungen in Milliardenhöhe stimmen», berichtet die sächsische BSW-Chefin Sabine Zimmermann von vielen Gesprächen mit Bürgern. Die Friedensfrage werde ihr auf den Marktplätzen immer wieder gestellt. Zimmermann führt den hohen Zuspruch für ihre Partei in Sachsen und Thüringen vor allem auf die klare Haltung des BSW zu Krieg und Frieden zurück.
Zwei Themen sind Zimmermann (63) bei ihren Gesprächen dabei begegnet: «Erstens haben die Menschen wirklich Angst, dass wir Schritt für Schritt immer weiter in den Krieg hineingezogen werden. Das ist keine abstrakte politische Sorge, die da geäußert wird. Die Menschen öffnen uns am Wahlstand ihre Herzen und sagen, dass sie existenzielle Angst haben und hoffen, wir als neue Partei können dagegen was tun.»