Sachsens Justizvollzugsanstalten sind auf die vorgezogene Bundestagswahl am Sonntag vorbereitet. Nach Angaben des Justizministeriums können sich 1.681 aller Gefangenen und Untergebrachten daran beteiligen. Sie waren zum Stichtag 1. Januar wahlberechtigt und werden das «voraussichtlich» auch am Wahltag selbst noch sein.
«Das Wahlrecht zur Bundestagswahl gilt auch für Gefangene», sagte Justizministerin Constanze Geiert (CDU). In aller Regel werde die Briefwahl dazu genutzt. Die Auseinandersetzung mit dem politischen Geschehen und die Teilnahme an den demokratischen Wahlen «kann positive Effekte auf die Resozialisierungsprognose der wahlberechtigten Strafgefangenen haben».