In Sachsen mehren sich Stimmen für einen Abschiebestopp abgelehnter Asylbewerber in den Iran. Hintergrund sind die Gewaltexzesse, mit dem die iranische Führung auf die Proteste im Land reagiert. Nach den Grünen äußerte sich auch der Sächsische Flüchtlingsrat mit klaren Forderungen. «Angesichts dieser dramatischen Lage sind Abschiebungen in den Iran nicht zu verantworten. Sie können für die Betroffenen lebensbedrohlich sein», erklärte Angela Müller von der Geschäftsleitung des Flüchtlingsrates.
Auch die Bundesländer Hessen und Schleswig-Holstein schieben derzeit keine abgelehnten Asylbewerber in den Iran ab.
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