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Deutlich mehr Corona-Kontrollen in Sachsens Großstädten

Ein Schild mit der Aufschrift «Mundschutzpflicht». / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Ein Schild mit der Aufschrift «Mundschutzpflicht». / Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ende 2021 wurden die Maßnahmen in Sachsen gegen die Corona-Pandemie nochmals verschärft. Die Regeln müssen aber auch kontrolliert werden, wenn sie greifen sollen. Zumindest in den Großstädten wurden die Anstrengungen hierzu deutlich erhöht.

Die Corona-Kontrollen sind in Sachsens Großstädten deutlich verschärft worden. Insbesondere die Überprüfung der angeordneten Quarantänen wurde in Dresden, Leipzig und Chemnitz von November zu Dezember vergangenen Jahres erheblich ausgeweitet, wie eine Umfrage der Deutsche Presse-Agentur ergab.

In Dresden gab es im Dezember knapp 2600 Kontrollen der Quarantäneanordnungen und damit nahezu doppelt so viele wie im Monat zuvor. Dabei wurden nach Angaben der Stadt sieben Verstöße festgestellt. Im November waren es zwei.

Auch in Leipzig waren die Anstrengungen der Stadtverwaltung zur Durchführung von Quarantänekontrollen deutlich erhöht worden. Wurden im November 4142 Kontrollen (149 Verstöße) durchgeführt, waren es im Dezember 7044 (291 Verstöße). In Chemnitz wurden im Dezember insgesamt 2448 Präsenz- und Telefonkontrollen durchgeführt. Im Monat November lag diese Zahl bei 1764. Nennenswerte Verstöße gab es dabei nicht.

Zudem verstärkte die Landeshauptstadt ihre Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr. «Im Vergleich zum November wurde die Kontrolldichte hier um etwa 30 Prozent erhöht», sagte der Erste Bürgermeister Detlef Sittel (CDU). Er kündigte auch für Januar intensive Kontrollen an. Betrug die Zahl der festgestellten Verstöße im ÖPNV im November knapp 100, wurden im Dezember fast 150 Menschen festgestellt, die gegen die infektionsschutzrechtlichen Regelungen verstießen. Dagegen gingen die Verstöße gegen die Vorschriften im Einzelhandel und in der Gastronomie deutlich zurück: Im Dezember waren knapp 50 festgestellt worden, im November waren es noch rund 180.

In Leipzig gab es im Dezember 83 Kontrollen im Einzelhandel. Dabei ging es vor allem um die Maskenpflicht und eine mitunter fehlende Kontrolle der 2G-/3G-Nachweise durch das Personal. Es blieb zumeist bei Ermahnungen, lediglich in drei Fällen wurden auf Grund der festgestellten Verstöße Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Zudem wurden seit Ende November in Leipzig 564 Kontrollen der Maskenpflicht und der 3G-Regel in Straßenbahnen und Bussen durchgeführt und dabei 12 599 Menschen überprüft. In knapp 200 Fällen gab es wegen Verstößen ein Verwarngeld oder eine Anzeige.

Im Chemnitzer Einzelhandel kam es im Dezember zu 441 Kontrollen. Dabei wurden 28 Verstöße registriert und 12 Bußgelder verhängt. In einem Fall musste ein Geschäft geschlossen werden. Im öffentlichen Personennahverkehr gab es 319 Kontrollen mit 32 Verstößen.

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