Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verspürt nach den Worten ihrer sächsischen Koordinatorin Sabine Zimmermann viel Resonanz. «Es gibt eine Aufbruchstimmung. Viele Menschen legen eine Hoffnung in uns, dass wir etwas verändern können. Wir können aber nur etwas verändern, wenn wir stark werden», sagte die langjährige Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Politik in Bund und Ländern sei eingefahren und habe nicht mehr den Menschen im Mittelpunkt stehen. «Wir müssen etwas verändern, so kann es nicht weitergehen.»
Zimmermann zufolge versteht sich das Bündnis aber nicht als Fortsetzung der Linkspartei, von der man sich im Herbst 2023 ablöste. «Wir wollen keine Linke 2.0 sein.» In den Reihen des BSW seien aber viele frühere Linke dabei, die schon Erfahrungen aus Kommunalparlamenten haben. Zudem gebe es viele neue Mitstreiter ohne politische Erfahrung. «Sie werden frischen Wind in die Parlamente mitbringen.» Man sei «linkskonservativ» und betrachte die Linken nicht als politischen Gegner. Allerdings spüre man bei den Linken im Zusammenhang mit dem BSW eine gewisse Hilflosigkeit.