Die Reste des eingestürzten Teils der Dresdner Carolabrücke auf der Altstädter Seite sind abgebrochen. «Es ist alles unten und wird zurzeit aufgearbeitet», sagte der Bauleiter der Entsorgungsfirma, Günter Wunderlich. Am Mittwoch beginnt die Zerkleinerung der am Ufer zum Berg aufgetürmten Trümmer. «Die mobile Brechanlage wurde angeliefert und wird aufgebaut.» Insgesamt sind etwa 3.500 Tonnen Material für den Abtransport vorzubereiten. «Wir liegen im Plan.»
Die zu DDR-Zeiten erbaute und 1971 eröffnete Elbquerung bestand aus drei Strängen. In der Nacht zum 11. September brach aus noch ungeklärten Gründen die westliche Trasse C mit Radweg und Straßenbahnanlage auf etwa 100 Metern Länge ein. Menschen kamen nicht zu Schaden, die Brücke ist seitdem komplett gesperrt.