Angesichts steigenden Kosten für Wohnen, Strom und Wärme fordern Vertreter der Wohnungs- und Energiewirtschaft in Sachsen größere Handelsspielräume. Übermäßige Regulierung müsse begrenzt werden, forderten der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) und der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VDW) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Dresden.
Für Klimaziele Milliardeninvestitionen nötig
Die Verbände warnen vor drastischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, wenn die nächste Bundesregierung nicht entschlossen handelt. Zum Erreichen der Klimaziele seien milliardenschwere Investitionen nötig, sagte VKU-Landesgeschäftsführer Florian Gräßler. Von der Politik forderte er Pragmatismus und Realismus bei der Energie- und Klimawende.
«Wir wollen praxistaugliche Gesetze, die durch entsprechende Maßnahmen und finanzielle Hilfen unterfüttert sind», sagte Gräßler. Die ökologische Frage dürfe nicht zur sozialen Frage werden. Die soziale Abfederung sei staatliche Aufgabe.