Die restlichen Trümmer des eingestürzten Teils der Dresdner Carolabrücke können schneller abgebrochen werden als gedacht. Die Weiße Flotte Sachsen GmbH verzichtet nach Rathaus-Angaben bei ihrer Flottenparade am Donnerstag auf Durchfahrten unter der Elbquerung. Die für Mittwoch und Donnerstag geplante Unterbrechung der Abrissarbeiten an Brückenzug C sei daher nicht nötig. Und im Schallemissionsmonitoring, mit dem die Standsicherheit des Bauwerks seit dem Einsturz überwacht wird, seien «keine kritischen Erschütterungen» an den beiden anderen, äußerlich intakten Brückenzügen festzustellen.
Nach der Installation von Hilfsstützen aus Stahlrohr brechen je 38 bis 50 Tonnen schwere Bagger seit Mittwochvormittag die hinabhängenden Mittelteile des eingestürzten Brückenzuges am Boden ab. Nach bisherigen Angaben muss das gleichmäßig geschehen, weil sie auf einem Pfeiler mit den Überbauten der Züge A und B liegen.