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Škoda steigt zur zweitstärksten Automarke Europas auf

Škoda steigt zur zweitstärksten Automarke Europas auf
Symbolbild Škoda Auto / pixabay adonyig
Von: News aus Tschechien
Škoda Auto hat sich im ersten Quartal 2026 erstmals als zweitstärkste Automarke Europas etabliert. Weltweit wurden 271.900 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Plus von 14 Prozent. Besonders gefragt waren die Elektromodelle Elroq und Enyaq.

Škoda Auto hat im ersten Quartal 2026 das erfolgreichste Quartal der Unternehmensgeschichte verbucht und sich nach eigenen Angaben erstmals als zweitstärkste Automarke Europas etabliert. Das teilte das Unternehmen mit. Weltweit wurden 271.900 Fahrzeuge ausgeliefert – ein Anstieg von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Europa stiegen die Auslieferungen auf 222.500 Fahrzeuge, was einem Plus von 17,1 Prozent entspricht und die Entwicklung des gesamten europäischen Automarkts deutlich übertrifft.

Besonders stark verlief der März: Mit 90.915 ausgelieferten Fahrzeugen verzeichnete Škoda nach eigenen Angaben den stärksten Einzelmonat der Firmengeschichte. Wichtigster Markt blieb Deutschland mit 58.500 Fahrzeugen und einem Wachstum von 26 Prozent. Auch in Großbritannien, Tschechien, Indien und Polen legten die Verkaufszahlen zu.

Deutlich gewachsen ist die Nachfrage nach elektrifizierten Modellen. Im ersten Quartal lieferte Škoda weltweit 63.200 elektrifizierte Fahrzeuge aus – ein Plus von 71,4 Prozent. Davon entfielen 51.800 auf die vollelektrischen Modelle Elroq und Enyaq. Der Elroq war unter anderem das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland und belegte Spitzenplätze in mehreren europäischen Märkten. Der Enyaq führte die Zulassungsstatistik in Tschechien und der Schweiz an. Insgesamt zählt Škoda damit zu den drei stärksten Elektroauto-Marken Europas. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge an den europäischen Gesamtauslieferungen stieg auf 27,3 Prozent.

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Auch finanziell lief das Quartal rekordverdächtig: Der Umsatz stieg auf 7,9 Milliarden Euro, das operative Ergebnis erhöhte sich um 20,9 Prozent auf 660 Millionen Euro, der Netto-Cashflow legte um mehr als 64 Prozent auf 867 Millionen Euro zu. „Wir sind zur zweitmeistverkauften Automarke Europas geworden – ein Meilenstein, auf den wir in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld stolz sein können", sagte Škoda-Chef Klaus Zellmer.

Außerhalb Europas setzt Škoda seinen Wachstumskurs fort. In Indien stiegen die Auslieferungen auf 17.400 Fahrzeuge, getragen vor allem von der hohen Nachfrage nach dem Modell Kylaq. Wachstum verzeichnete das Unternehmen auch in Marokko und Ägypten. Parallel baut Škoda seine Elektrostrategie weiter aus: Im Stammwerk Mladá Boleslav wurde zuletzt eine neue Batteriefertigungshalle eröffnet. Für dieses Jahr sind zudem zwei weitere vollelektrische Modelle angekündigt – das kompakte SUV Epiq sowie das siebensitzige Modell Peaq.

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