Der Begleitausschuss des Förderprogramms Interreg Sachsen–Tschechien hat am Mittwoch und Donnerstag in Ústí nad Labem die Förderung von 14 neuen Projekten für den gemeinsamen Grenzraum beschlossen. Dafür stehen rund 12,91 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Das teilte Sachsens Staatsministerin Regina Kraushaar mit.
Die Vorhaben sollen insbesondere die Entwicklung ländlich geprägter Regionen entlang der Grenze zwischen dem Freistaat Sachsen und Tschechien stärken. Im Fokus stehen Themen wie Fachkräftesicherung, wirtschaftliche Innovation, Klimaschutz sowie die engere Vernetzung von Institutionen und Unternehmen beider Länder. „Die Projekte schaffen konkreten Nutzen für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze“, erklärte Kraushaar.
Zu den geförderten Initiativen gehört das Projekt „Intermezzo“, bei dem die Westsächsische Hochschule Zwickau gemeinsam mit einer Berufsschule in Cheb ein grenzüberschreitendes Weiterbildungsangebot im Musikinstrumentenbau entwickelt. Ziel ist es, die traditionsreiche Branche zu stärken und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.