Johanna wippt vor und zurück, balanciert, um sich auf der Stange zu halten. Sie ist fokussiert auf den Sprung, auf das Ziel – eine runde Metallstange. Am Boden hat sie die Distanz mit Leichtigkeit überwunden. Aber jetzt, in einem Meter Höhe? Zweifel kommen auf. Die 20-jährige ist beim Training des Leipziger Sportvereins Twio‑X. Mindestens einmal in der Woche trifft sie sich mit den anderen Aktiven und klettert auf Mauern, überwindet Geländer oder springt über Treppen. Parkour heißt die Sportart, die in den späten 1980ern in Frankreich entwickelt wurde und sich seit zwei Jahrzehnten auch in deutschen Großstädten wachsender Beliebtheit erfreut – auch bei weiblichen Aktiven.
Dabei geht es nicht nur darum, wie man möglichst effizient Hindernisse, sondern auch körperliche und mentale Grenzen überwindet.
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