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Radebeul: Schockanruf mit neuer Betrugsmasche

Radebeul: Schockanruf mit neuer Betrugsmasche
Symbolbild Anruf / pixabay OlgaVolkovitskaia
Von: Meißen News
Mit einer erfundenen Geschichte über eine lebensbedrohlich erkrankte Tochter haben Betrüger versucht, ein Ehepaar aus Radebeul um 125.000 Euro zu bringen. Der Schwindel flog auf, bevor es zur Geldübergabe kam.
  • Zeit: 23.06., 17:15 Uhr
  • Ort: Radebeul

Unbekannte haben am Dienstagabend versucht, ein Ehepaar (63, 64) um 125.000 Euro zu betrügen. Das teilte die Polizei mit. Die Täter nutzten hierfür eine scheinbar neue Variante des Schockanrufes. Eine angebliche Professorin einer Klinik suggerierte dem Paar, dass deren Tochter schwer erkrankt sei und nur ein neuartiges Medikament aus der Schweiz sie retten könne. Für die Rettung ihrer Tochter sollten die Eltern 125.000 Euro aufbringen. Als die 63-Jährige den Betrügern sagte, sie habe nur 2.000 Euro, wurde ein Treffpunkt vor einer Klinik für die Geldübergabe vereinbart. Auf dem Weg zur Übergabe wurde das Telefonat mit den Tätern unterbrochen. In diesem Moment rief die tatsächliche Tochter des Ehepaares an und klärte den Betrugsversuch auf. In den vergangenen 24 Stunden registrierte die Polizei im Bereich Meißen 17 weitere betrügerische Anrufe mit unterschiedlichen Legenden. Die Polizei warnt davor, Anrufe unbekannter Personen ungeprüft zu glauben – unabhängig davon, ob sich diese als Polizisten, Ärzte oder Anwälte ausgeben.

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Die Polizei rät:

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

– Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie solche Anrufe bekommen.

– Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten.

– Die Polizei sichert keine Wertgegenstände oder Bargeld. Polizisten stellen persönlichen Kontakt her und können sich ausweisen. Übergaben von Gegenständen werden immer quittiert.

– Geben Sie am Telefon oder online keine Kontodaten oder TAN-Nummern preis.

– Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei.

Mit Sattelzug kollidiert

  • Zeit: 23.06., 14:40 Uhr
  • Ort: Zeithain

Auf der B 169 ist am Dienstag ein Toyota Yaris (Fahrer 78) mit einem Sattelzug MAN (Fahrer 53) kollidiert. Der 78-Jährige fuhr an der Auffahrt Zeithain auf die Bundesstraße auf. Unvermittelt bog er über eine Sperrfläche nach links in Richtung Zeithain ab. Dabei stieß er mit dem Sattelzug zusammen, der auf der B 169 von links kam. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Gegen den 78-jährigen Deutschen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Gegen Zaun gefahren

  • Zeit: 23.06., 11:45 Uhr
  • Ort: Klipphausen, OT Riemsdorf

Am Dienstagmittag ist an der Naustädter Straße ein Autofahrer gegen einen Zaun gefahren und anschließend geflüchtet. Das Fahrzeug war in Richtung Naustadt unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache kam es nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Grünstreifen und kollidierte mit einem Zaunpfosten. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher vom Unfallort. Der Schaden am Zaun beläuft sich auf rund 5.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.

Mutmaßlich manipuliertes Moped sichergestellt

  • Zeit: 23.06., 12:30 Uhr
  • Ort: Zeithain

Polizisten haben auf der B 169 ein Moped Barton (Fahrer 15) sichergestellt, das mutmaßlich leistungsgesteigert war. Den Beamten fiel das Zweirad auf, da es augenscheinlich mehr als 70 km/h fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Moped offenbar technisch verändert worden war. Für das Fahrzeug wäre eine entsprechende Fahrerlaubnis notwendig gewesen, die der Jugendliche nicht besaß. Zudem war das Zweirad nicht als Motorrad zugelassen und versichert. Die Beamten stellten die Maschine sicher und ermitteln nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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