Die Stadt- und Verkehrsplaner der Landeshauptstadt Dresden arbeiten derzeit an der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans. Grundlage dafür ist der Dresdner Mobilitätsplan 2035+, in dessen Rahmen rund 70 Maßnahmen entwickelt wurden. Sie sollen die Mobilität in Dresden künftig nachhaltiger, effizienter und insgesamt zukunftsfähiger gestalten. Das teilte die Stadt Coswig mit.
Coswig betont, dass Mobilität nicht an der Dresdner Stadtgrenze endet: Täglich pendeln zahlreiche Menschen aus umliegenden Städten und Gemeinden nach Dresden oder sind dort unterwegs. Entsprechend richtet sich die Beteiligung ausdrücklich auch an Bürger aus dem Umland. Deren Einschätzungen sollen als wichtiger Baustein in den weiteren Planungs- und Abwägungsprozess einfließen. Das hatte Dresdens Abteilungsleiter der Verkehrsentwicklungsplanung, Frank Fiedler, bereits am vergangenen Freitag bei einer Pressekonferent erklärt.
Für die Beteiligung nutzt Dresden das Format mobiVOTE. Interessierte können darin über die Wichtigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen abstimmen. Die Abstimmung erfolgt online und wird durch verständliche Erläuterungen zu den einzelnen Maßnahmen ergänzt. So sollen Teilnehmende einen Überblick über Inhalte und Zielsetzungen erhalten und ihre Bewertung auf dieser Basis abgeben können.