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Meißen sucht beste Altstadtsanierungen

Meißen sucht beste Altstadtsanierungen
Das Preisträgerprojekt darf mit dieser Plakette geschmückt werden. Foto: Stadt Meißen
Von: Meißen News
Die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte vergibt erneut ihren Bauherrenpreis für vorbildliche Projekte in historischen Stadtkernen. In Meißen können sich Bauherren bis Montag, 30. Juni, bewerben. Gesucht werden gelungene Sanierungen und Neubauten in der Altstadt.

Die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte hat den Bauherrenpreis 2026 ausgeschrieben. Wie die Stadt Meißen mitteilt, werden damit erneut vorbildliche Sanierungs- und Neubauprojekte in historischen Stadtkernen ausgezeichnet. Bewerbungen aus der Meißner Altstadt können bis Montag, 30. Juni, eingereicht werden.

Der Preis wird bereits zum achten Mal vergeben und würdigt Projekte, die zur qualitätsvollen Weiterentwicklung historischer Innenstädte beitragen. Teilnahmeberechtigt sind private Bauherren sowie öffentliche und private Institutionen, die zwischen 2022 und 2026 innerhalb der historischen Meißner Altstadt ein Gebäude saniert oder neu errichtet haben. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen zum Zeitpunkt der Anmeldung abgeschlossen sind.

Pro Teilnehmer können maximal zwei Projekte eingereicht werden. Gefordert wird ein Präsentationsposter im Format DIN A1 mit Fotos, Plänen, Grafiken und Erläuterungen zum jeweiligen Vorhaben. Ergänzend sollen Angaben zur Nutzung und zum persönlichen Engagement gemacht werden.

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Nach Angaben der Stadt fließen bei der Bewertung unter anderem der Gesamteindruck, die Vorbildwirkung sowie die architektonische und bautechnische Qualität ein. Berücksichtigt werden außerdem der Beitrag zur funktionalen Stärkung der Altstadt und die Einbindung des Projekts in die bestehende Stadtstruktur. Auch innovative Eigentümer- oder Nutzungskonzepte spielen eine Rolle.

Für jede Mitgliedsstadt der Arbeitsgemeinschaft wird ein Hauptpreis vergeben. In Meißen ist der Preis mit 2.500 Euro dotiert. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält neben einer am Gebäude angebrachten Plakette ein Preisgeld von 1.500 Euro. Öffentliche Institutionen erhalten ausschließlich die Plakette. Zusätzlich werden zwei Anerkennungen mit jeweils 500 Euro vergeben.

Zunächst entscheidet eine örtliche Jury über die drei Projekte, die Meißen im Gesamtwettbewerb vertreten. Die finale Entscheidung trifft anschließend ein Preisgericht aus den Oberbürgermeistern der sechs Mitgliedsstädte. Die Sitzung ist für Freitag, 20. November, in Stralsund geplant.

Zuletzt hatte 2022 die Sanierung und der Umbau eines Gebäudes in der Görnischen Gasse 38 den Bauherrenpreis gewonnen. Bereits zuvor wurden unter anderem Projekte in der Görnischen Gasse und der Burgstraße ausgezeichnet.

Die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte ist ein Zusammenschluss der Städte Bamberg, Görlitz, Lübeck, Meißen, Regensburg und Stralsund. Ziel des Netzwerks ist der Erhalt und die behutsame Weiterentwicklung historischer Stadtkerne.

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