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Nach Coswiger Waldbrand: Feuerwehr erneut zu Nachlöscharbeiten im Einsatz

Nach Coswiger Waldbrand: Feuerwehr erneut zu Nachlöscharbeiten im Einsatz
Kampf gegen Glutnester nach dem Waldbrand. Foto: Feuerwehr Coswig
Von: Meißen News
Im Waldgebiet am Kleinen Stein mussten Einsatzkräfte erneut Glutnester bekämpfen. Der Boden blieb unruhig – trotz stundenlanger Arbeit nach dem Großbrand.

Nach dem Waldbrand am Kleinen Stein in Coswig waren am Dienstag erneut umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Das teilte die Freiwillige Feuerwehr Coswig mit. Bei der Kontrolle der Brandfläche stellten die Einsatzkräfte weiterhin unruhige Glutnester im Boden sowie vereinzelte Rauchfahnen fest.

Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurde erneut eine Wasserversorgung aufgebaut. Mehrere Trupps arbeiteten sich mit C‑Rohren und unter Einsatz von Netzmittel über die betroffene Fläche vor. Dabei öffneten sie Glutnester, löschten den Waldboden intensiv ab und kontrollierten auffällige Bereiche gezielt.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass sich Glutnester bei Waldbränden tief im Boden und in der Vegetationsschicht verbergen können. Deshalb sei eine vollständige Kontrolle der gesamten Brandfläche notwendig. Trotz der Maßnahmen könne nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne tief liegende Glutnester später erneut Feuer fangen.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Forstverwaltung übergeben, die die weitere Kontrolle übernimmt und bei einer erneuten Brandentwicklung die Feuerwehr verständigen soll.

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Am Kleinen Stein war es zuvor am Montag zu einem ausgedehnten Waldbrand gekommen, der sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in mehrere Richtungen ausbreitete. Die Brandfläche erreichte rund 1,8 Hektar. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen beteiligt. Unterstützung kam von den Feuerwehren Weinböhla, Meißen, Moritzburg, Ebersbach, Großenhain, Bärnsdorf und Radebeul‑Kötzschenbroda sowie vom Feuerwehrverein Moritzburg e.V.. Nach mehreren Stunden intensiver Brandbekämpfung konnte am Abend schrittweise zurückgebaut werden. Die Brandwache übernahm die Forstverwaltung. Auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Meißen verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage.

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