Nach dem Waldbrand am Kleinen Stein in Coswig waren am Dienstag erneut umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig. Das teilte die Freiwillige Feuerwehr Coswig mit. Bei der Kontrolle der Brandfläche stellten die Einsatzkräfte weiterhin unruhige Glutnester im Boden sowie vereinzelte Rauchfahnen fest.
Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurde erneut eine Wasserversorgung aufgebaut. Mehrere Trupps arbeiteten sich mit C‑Rohren und unter Einsatz von Netzmittel über die betroffene Fläche vor. Dabei öffneten sie Glutnester, löschten den Waldboden intensiv ab und kontrollierten auffällige Bereiche gezielt.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass sich Glutnester bei Waldbränden tief im Boden und in der Vegetationsschicht verbergen können. Deshalb sei eine vollständige Kontrolle der gesamten Brandfläche notwendig. Trotz der Maßnahmen könne nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne tief liegende Glutnester später erneut Feuer fangen.
Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Forstverwaltung übergeben, die die weitere Kontrolle übernimmt und bei einer erneuten Brandentwicklung die Feuerwehr verständigen soll.