Ein Porträt von Ostara Jasmin Hennig
Meißen. Es gibt Künstler, die Bühnen füllen. Und es gibt Künstler, die Bühnen beleben. Hans Christian Schmidt, den alle nur HC Schmidt nennen, gehört zur zweiten Sorte: ein Schaffender, für den die Kunst keine Karriere ist, sondern Lebensnotwendigkeit.
Seit einigen Jahren lebt der gebürtige Dresdner in Meißen. Der Umzug war kein großer Plan, sondern ein Bauchgefühl: Die Dresdner Neustadt, wo er seit seinem achtzehnten Lebensjahr gelebt hatte, wurde ihm irgendwann zu laut. „Der Trubel nervte“, sagt er. Über das Internet fanden er und seine Partnerin das Grundstück und blieben. Jeden Tag gibt es im Garten und am Haus etwas zu tun. HC Schmidt genießt dieses Idyll und das tägliche Werkeln, auch wenn die Knochen oft nicht mehr so wollen wie der Geist.