Die Edeka-Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen schließt sechs ehemalige nah&frisch-Märkte in Sachsen. Das Unternehmen teilte mit, dass die Standorte in Beilrode, Riesa, Hohburg, Laußig, Hohenprießnitz und Doberschütz dauerhaft nicht wirtschaftlich betrieben werden können.
Die Unternehmensgruppe hatte im vergangenen Jahr die Belieferungsvereinbarung des Handelsunternehmens Bartels-Langness (Bela) übernommen. Das teilte EDEKA mit. Nach einer mehrmonatigen Prüfung sei deutlich geworden, dass eine Konsolidierung des von der Leipziger NFresh GmbH betriebenen Filialnetzes notwendig sei.
Erhalten bleiben die Märkte in Wermsdorf, Falkenhain, Torgau und Jesewitz. Nach Angaben des Unternehmens lassen die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation, steigende Betriebs- und Personalkosten sowie die mangelnde Rentabilität der betroffenen Filialen keinen Weiterbetrieb zu. Ein Festhalten an allen Standorten könnte nach Unternehmensangaben sogar die Zukunft der verbleibenden Märkte gefährden.