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Edeka schließt Markt in Riesa und fünf weitere Filialen

Edeka schließt Markt in Riesa und fünf weitere Filialen
Symbolbild EDEKA / pixabay Mylene2401
Von: Meißen News
Die Edeka-Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen zieht Konsequenzen aus der wirtschaftlichen Entwicklung ihres übernommenen nah&frisch-Filialnetzes. Sechs der zehn Standorte werden geschlossen, darunter auch der Markt in Riesa.

Die Edeka-Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen schließt sechs ehemalige nah&frisch-Märkte in Sachsen. Das Unternehmen teilte mit, dass die Standorte in Beilrode, Riesa, Hohburg, Laußig, Hohenprießnitz und Doberschütz dauerhaft nicht wirtschaftlich betrieben werden können.

Die Unternehmensgruppe hatte im vergangenen Jahr die Belieferungsvereinbarung des Handelsunternehmens Bartels-Langness (Bela) übernommen. Das teilte EDEKA mit. Nach einer mehrmonatigen Prüfung sei deutlich geworden, dass eine Konsolidierung des von der Leipziger NFresh GmbH betriebenen Filialnetzes notwendig sei.

Erhalten bleiben die Märkte in Wermsdorf, Falkenhain, Torgau und Jesewitz. Nach Angaben des Unternehmens lassen die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation, steigende Betriebs- und Personalkosten sowie die mangelnde Rentabilität der betroffenen Filialen keinen Weiterbetrieb zu. Ein Festhalten an allen Standorten könnte nach Unternehmensangaben sogar die Zukunft der verbleibenden Märkte gefährden.

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„Die leider anhaltend angespannte wirtschaftliche Situation, steigende Betriebs- und Personalkosten sowie die unzureichende Rentabilität der betroffenen Standorte lassen einen Weiterbetrieb jedoch nicht mehr zu“, erklärte NFresh-Geschäftsführer Patrick Lüdtke.

EDEKA und NFresh prüfen nach eigenen Angaben weiterhin mögliche Nachnutzungskonzepte für die betroffenen Standorte. Dabei geht es unter anderem um hybride oder vollständig autonome Verkaufsmodelle. Ob solche Lösungen umgesetzt werden können, hängt laut Unternehmen von den jeweiligen örtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

Von den Schließungen betroffen sind auch die Beschäftigten der sechs Filialen. Ihnen sollen entweder Leistungen aus einem Sozialplan angeboten oder – sofern möglich – Wechsel in andere Märkte ermöglicht werden. Dazu laufen bereits Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen betreut nach eigenen Angaben rund 840 Märkte in Franken, der Oberpfalz, Sachsen, Thüringen und Nordbaden-Württemberg. Gemeinsam mit den selbstständigen Kaufleuten beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 47.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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