Die SVT Görlitz gGmbH, Betreiber des historischen Schnelltriebzuges Vindobona, hat neue Informationen zum kürzlich aufgetretenen Motorschaden bekanntgegeben. Ziel sei es, Spekulationen zu beenden und den aktuellen Stand transparent darzustellen, teilte das Team über Social Media mit.
Nach bisherigen Erkenntnissen führte ein vermutlicher Haarriss in einer Vorkammer des Motors des VTb zu einem Ermüdungsbruch. Ein solcher Defekt sei bei der Montage im Rahmen der Motoraufarbeitung nicht erkennbar gewesen. In der Folge entstanden Schäden an Kolben, Laufbuchse und Zylinderkopf. Der Zug kann momentan nicht fahren, steht in einer Halle in Radebeul.
Die vergangenen Wochen waren geprägt von Demontagearbeiten und einer umfassenden Schadensbegutachtung. Inzwischen liegt das vollständige Schadensbild vor, sodass die schrittweise Montage der Motorenkomponenten wieder beginnen kann. Die SVT Görlitz gGmbH dankt den beteiligten Unternehmen ITL Pirna, Wedler Franz Logistik und VIS Halberstadt für ihre Unterstützung. Sobald die Reparaturen abgeschlossen sind und die notwendigen Werkstattfahrten erfolgt sind, soll das Sonderfahrtenprogramm wieder aufgenommen werden.