Im Landkreis Mittelsachsen ist der erste Teil des geförderten Glasfasernetzes der eins energie in sachsen in Betrieb gegangen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, starteten die Freischaltungen beginnend in Döbeln, Roßwein und Waldheim; bereits bis August seien kleinere Netzsegmente in Rochlitz und in Jahnatal, Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Zschaitz-Ottewig, ans Netz gegangen.
Landrat Sven Krüger nahm den ersten Abschnitt gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens im Beruflichen Schulzentrum Döbeln symbolisch in Betrieb. Dort profitiere mit dem BSZ Döbeln-Mittweida eine Bildungseinrichtung in Trägerschaft des Landkreises unmittelbar vom Ausbau. Die Schulleiterin des BSZ sagte, mit dem Glasfaseranschluss sei eine wichtige technische Voraussetzung für moderne berufliche Bildung geschaffen.
Bis Jahresende sollen Teilnetze in elf Kommunen mit Schwerpunkt im Cluster B sowie in Teilen der Cluster D und E aktiv sein. Insgesamt würden dann rund 5.000 Anschlüsse schaltbar sein, weitere sollen im kommenden Jahr folgen. Nach Angaben von Roland Warner, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung, nehme die Versorgung der Menschen mit Glasfaseranschlüssen nun Fahrt auf. Die erste Teilinbetriebnahme umfasse 2.500 Anschlüsse in Ortsteilen von Döbeln, Waldheim und Roßwein sowie die bereits aktivierten Segmente in Jahnatal und Rochlitz. Bis Ende 2026 solle sich das aktive Netz schrittweise auf 5.000 schaltbare Anschlüsse in 110 Ortsteilen und Gemarkungen erweitern. Betroffen seien überwiegend ländliche Räume in Döbeln, Jahnatal, Kriebstein, Königsfeld, Leisnig, Oberschöna, Reinsberg, Rochlitz, Roßwein, Seelitz und Waldheim.