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Meißner Abgeordnete: Bildung, Inklusion und ländlicher Raum

Meißner Abgeordnete: Bildung, Inklusion und ländlicher Raum
Studierende aus Würzburg im Landtag. Foto: privat
Von: Meißen News
Eine Gruppe von Geografie-Studierenden der Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat den Sächsischen Landtag besucht. Im Austausch mit Abgeordneten standen Bildungspolitik, Inklusion, die Entwicklung ländlicher Regionen sowie die Arbeit einer Minderheitsregierung im Mittelpunkt.

Eine Besuchergruppe von Studierenden des Geografie-Kurses der Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat den Sächsischen Landtag besucht und dabei das Gespräch mit Abgeordneten verschiedener Fraktionen gesucht. An der Diskussionsrunde nahmen Daniela Kuge (CDU),Ralf Böhme (BSW) und Martina Jost (AfD) teil.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen bildungspolitische Fragen. Dabei diskutierten die Studierenden mit den Abgeordneten über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bildungssysteme in Sachsen und Bayern sowie über die Stärken des sächsischen Schulwesens, teilte Kuge mit. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Inklusion. Erörtert wurden die Rolle und Zukunft von Förderschulen sowie Möglichkeiten, den unterschiedlichen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen im Bildungssystem gerecht zu werden.

Als angehende Geografen richteten die Studierenden zudem den Blick auf die Entwicklung des ländlichen Raums. Dabei ging es um die Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse, die Folgen von Schulschließungen für Dörfer und Gemeinden sowie die Frage, wie Bildungsangebote außerhalb der Ballungsräume langfristig gesichert werden können.

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Auch die parlamentarische Arbeit wurde thematisiert. Die Studierenden interessierten sich insbesondere für die Funktionsweise einer Minderheitsregierung sowie für die Herausforderungen und Chancen bei der Bildung politischer Mehrheiten.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte eine persönliche Frage an die Abgeordneten: Welche politische Entscheidung würden sie rückblickend gerne ändern und warum? Nach Ansicht von Daniela Kuge zeigen solche Fragen, dass Politik nicht nur aus Beschlüssen und Abstimmungen besteht, sondern auch von Verantwortung, Abwägung und selbstkritischer Reflexion geprägt ist. Darüber hinaus wurde über die politische Lage in Sachsen-Anhalt und die Ursachen für das Abschneiden der CDU bei der dortigen Landtagswahl diskutiert.

Die Meißner CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge zog ein positives Fazit des Besuchs. Der Austausch mit jungen Menschen sei bereichernd gewesen, insbesondere weil diese politische Entscheidungen aus einer anderen Perspektive betrachteten und deren Auswirkungen auf Regionen und Lebensräume in den Mittelpunkt rückten.

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