Das Verbundprojekt KriKom-LK-MEI des Landkreises Meißen hat vergangene Woche auf dem Fachkongress KRIFA – Fachkongress und Ausstellung für Sicherheit und Krisenvorsorge in Münster innovative Konzepte für ausfallsichere Krisenkommunikation vorgestellt. Das teilte das Landratsamt Meißen mit. Gemeinsam mit dem Verbundpartner KomRe AG informierte das Projektteam Fachexperten und Entscheider aus dem Bevölkerungsschutz sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen über praxistaugliche Ansätze für unabhängige Kommunikationssysteme.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kommunikation und Informationsfluss bei flächendeckenden Strom- und Netzausfällen aufrechterhalten werden können. Das KriKom-Projekt setzt dabei auf redundante Datenfunknetze als Rückfallebene, mobile Notstromkonzepte sowie intelligente multifunktionale Sirenenstandorte und digitale schwarze Bretter. Das System soll im Katastrophenfall eine direkte Kommunikation zwischen Behörden, Einsatzkräften und der Bevölkerung auch ohne herkömmliche Infrastruktur sicherstellen.