Im Großen Garten Dresden sind erste Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt worden. Wie die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) mitteilte, wurde bereits eine Spezialfirma mit der Beseitigung der Nester beauftragt. Die Arbeiten beginnen am Freitag, 5. Juni.
Nach Angaben der SBG werden Fachkräfte mit entsprechender Schutzausrüstung die Bäume besteigen und die Nester absaugen. Erste Funde wurden an den Torhäusern, in der Nähe des Botanischen Gartens sowie am Carolaschlösschen festgestellt. Weitere Vorkommen im gesamten Park werden in den kommenden Wochen erwartet.
Der Eichenprozessionsspinner stellt insbesondere durch seine feinen Brennhaare ein Gesundheitsrisiko dar. Diese können bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen auslösen, darunter Hautausschläge und Atemwegsbeschwerden. Eine Gefahr besteht vor allem bei direktem Kontakt mit den Raupen oder deren Nestern.
Die SBG ruft Besucher des Großen Gartens zu besonderer Vorsicht auf. Gäste sollten auf den Wegen bleiben, Abstand zu Eichen halten sowie Raupen und Nester keinesfalls berühren. Hinweise auf weitere Nester können per E-Mail an die Betreiber gemeldet werden.