Am Landgericht Leipzig hat am Freitag, 27. Februar, ein Prozess begonnen, der bereits im Herbst 2025 starten sollte, damals jedoch kurzfristig ausfiel. Verhandelt wird weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen zwei Männer im Alter von 23 und 24 Jahren. Sie sollen vor fast drei Jahren gemeinsam mit einem weiteren Beteiligten versucht haben, einen 18-Jährigen in dessen Wohnung in der Nordstraße zu überfallen, um Bargeld zu erlangen.
Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Überlebenden versuchten besonders schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Ermittlungen gegen das Überfallopfer, das selbst Kopfverletzungen und Hämatome erlitt, wurden eingestellt, da die Behörden von Notwehr ausgingen.
Die Kammer schloss die Öffentlichkeit unter anderem wegen erheblicher Beeinträchtigungen der Angeklagten weitgehend aus. Ob und in welchem Umfang sie sich zu den Vorwürfen äußern, ist daher unklar. Bekannt ist, dass es eine Vorbeziehung zwischen den Beteiligten gegeben haben soll. Verhandlungstermine sind bis in den März angesetzt. Zur Urteilsverkündung soll die Öffentlichkeit dann wieder zugelassen werden.
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Leipziger Zeitung // Lucas Böhme // unterstützt von KI