loading

جاري تحميل الرسائل...

Leipziger SPD will Buslinie 89 im „Liniennetz der Zukunft“ sichern

Ein Bus der Linie 89 ist am Rossplatz unterwegs. Foto: Ralf Julke
Ein Bus der Linie 89 ist am Rossplatz unterwegs. Foto: Ralf Julke

Die SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat fordert, die Buslinie 89 im „Liniennetz der Zukunft“ zu erhalten und ihre Führung durch die Innenstadt zu prüfen.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) bauen seit 2024 ihr Angebot im Rahmen des Projekts „Liniennetz der Zukunft“ aus. Im Dezember 2025 trat die zweite Stufe in Kraft, zwei weitere Ausbauschritte sind vorgesehen. Bereits beim Beschluss im Jahr 2023 hatte jedoch eine geplante Änderung für Diskussionen gesorgt: Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 soll die Buslinie 89 nicht mehr durch die Leipziger Innenstadt führen und zudem ihre bisherige Liniennummer verlieren.

Ausgangspunkt der aktuellen Debatte ist eine Informationsvorlage des Dezernats Stadtentwicklung und Bau, die am 25. Februar der Ratsversammlung vorgelegt wurde. Die SPD-Fraktion im Stadtrat reagierte darauf mit einem Änderungsantrag. Sie spricht sich dafür aus, die Liniennummer 89 beizubehalten und eine alternative Führung durch die Innenstadt zu prüfen.

Diskussion um Streckenführung ab 2026

Hintergrund ist die geplante dritte Stufe des „Liniennetzes der Zukunft“. Demnach soll die Linie 89 ab dem 13. Dezember 2026 über Wilhelm-Leuschner-Platz, Augustusplatz und Täubchenweg bis nach Anger-Crottendorf verlängert werden. Die bisherige Verkehrsführung durch die Innenstadt würde entfallen. Vorgesehen ist zudem eine Verknüpfung mit der Buslinie 71.

Das Dezernat weist darauf hin, dass eine Umsetzung der gekoppelten Linie 89/71 erst nach Abschluss der Bauarbeiten in der Stötteritzer Straße möglich sei. Deren Fertigstellung wird voraussichtlich im Mai 2027 erwartet.

Die SPD-Fraktion begründet ihren Vorstoß unter anderem mit der historischen Bedeutung der Liniennummer 89, die nahe an Orten der Friedlichen Revolution vorbeiführt. Zudem verweist sie auf die Bedeutung einer direkten Busanbindung innerhalb des Promenadenrings, insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Eine Führung ausschließlich über den Ring biete aus ihrer Sicht keinen zusätzlichen Nutzen gegenüber parallel verkehrenden Straßenbahnen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier auf L-IZ.de.

Leipziger Zeitung // Ralf Julke // unterstützt von KI

METIS