Die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik möchten erneut mit Experimentierfreude für Resonanz geben. Die 32. Ausgabe des renommierten Festivals gestalten vom 28. März bis 18. April im Festspielhaus Hellerau und in weiteren Spielstätten namhafte Ensembles aus dem In- und Ausland. Die Veranstalter kündigten unter anderem das von Pierre Boulez gegründete Ensemble «intercontemporain» an.
Festival sieht Umbrüche in Produktionsbedingungen für Kunst
Das diesjährige Festival stehe unter dem Zeichen «dramatischer globaler Umbrüche und akut gefährdeter Produktionsbedingungen für die Kunst», erklärte Moritz Lobeck, Künstlerischer Leiter des Festivals. «Zeitgenössische Kunst und Musik kann gerade jetzt wichtige Funktionen für Vermittlung, für individuelles wie kollektives Kunsterleben, für neue Einblicke in Archive oder alternative Zukunftsentwürfe übernehmen.»