Nach dem spektakulären Diebstahl historischer Juwelen aus dem Pariser Louvre wollen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) den Vorfall gründlich analysieren und bewerten. Die hiesige Schatzkammer Grünes Gewölbe war 2019 von einem ähnlichen Einbruch betroffen. Es gebe ein umfassendes Sicherheitskonzept, das in enger Zusammenarbeit mit der Landespolizei und dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement kontinuierlich überprüft und angepasst wird, teilten die SKD mit.
Einige der wertvollsten Dresdner Stücke noch immer verschwunden
Der Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden am 25. November 2019 gilt als einer der spektakulärsten Kunstdiebstähle in Deutschland. Die Täter erbeuteten 21 Schmuckstücke mit Diamanten und Brillanten und verursachten zudem über eine Million Euro Sachschaden. Im Mai 2023 verurteilte das Landgericht Dresden fünf junge Männer aus dem Berliner Remmo-Clan zu mehrjährigen Freiheitsstrafen. Dem ging eine Verständigung der Prozessbeteiligten voraus. Teil der Absprache war auch die Rückgabe eines Großteils der Beute. Von einigen der wertvollsten Stücke aber fehlt nach wie vor jede Spur.
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