Die Semperoper Dresden möchte auch in der zweiten Spielzeit unter Leitung von Nora Schmid mit spannungsgeladenen Inszenierungen punkten. Dabei stehe für sie die Oper als Gesamtkunstwerk im Mittelpunkt, sagte die Intendantin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe nicht darum, nur auf Stars zu setzen. «Wir haben auch Top-Stars auf der Bühne, wollen aber viel mehr ein großes Ganzes bieten, das Spannung erzeugt.»
«Die teuersten Besetzungen sind nicht automatisch die besten. Ich bin niemand, der Namen einkauft. Mir geht es immer darum, spannende Konstellationen zu schaffen», betonte die Intendantin. Davon lebe die Arbeit in einem Opernhaus. Manche Sängerinnen und Sänger wollen gern mit bestimmten Regisseuren arbeiten und kämen auch deshalb nach Dresden.