Seit der Eröffnung des Neubaus des Museums Lützen 1632 Ende Oktober haben über 5.000 Menschen die Ausstellung besucht. «Wir sind mit den Gästezahlen sehr zufrieden, zumal wir mit der Eröffnung Ende Oktober außerhalb der für Lützen üblichen Saison gestartet sind», sagte Museumsleiterin Manuela Dietz. «Vor der Schließung, im Jahr 2022, kamen 4.661 Besucher. Diese Zahl wurde in den ersten sechs Wochen des neuen Betriebes bereits übertroffen.»Die Schlacht bei Lützen am 6. November 1632 war eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Hier standen sich die Heere des protestantischen schwedischen Königs Gustav II. Adolf und der katholischen kaiserlichen Armee unter Albrecht von Wallenstein gegenüber.
Museum bietet Bildungsprogramme
Derzeit werden für die Besucher des Museums Lützen 1632 konkrete Programme erarbeitet. Geplant sind verschiedene Formate wie Lesungen, Podiumsdiskussionen und Workshops. Ebenso sind neben klassischen Schulausflügen mit Führungen auch Projektwochen zu Themen wie Erinnerungskultur und der Arbeit mit archäologischen Funden geplant. «Im Museum gibt es eine Sammlung, die wir künftig stärker zugänglich machen wollen. Das soll neben Schülern auch interessierte Erwachsene und Forschende ansprechen», sagte Dietz.
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten