Das Neiße Filmfestival im Dreiländereck von Polen, Deutschland und Tschechien sieht sich durch Kürzungspläne der sächsischen Regierung in seiner Existenz bedroht. Festivalleiterin Ola Staszel verwies auf Kürzungen bei der institutionellen Förderung durch den Freistaat Sachsen. Statt 275.000 Euro sollen 250.000 Euro fließen. Das gehe bei einer sehr dünnen Personaldecke an die Substanz und koste eine halbe Personalstelle.
Beim Personal droht Stellenverlust
Staszel zufolge arbeitet das Festival mit einem Budget von knapp 500.000 Euro. Neben einer Vollzeit-Stelle sind vier Mitarbeiter in Teilzeit an der Planung und Organisation beteiligt. «Die geplanten Einsparungen im Kultursektor werden Auswirkungen auf die lebendige und diverse Kulturszene haben, die in ganz Sachsen wichtige Arbeit zur Stärkung der Basisdemokratie leistet» Auch für das Neiße Filmfestival können die geplanten Kürzungen existenzielle Folgen für Personal- und Programmstruktur haben.»