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Tanz und Performance in Hellerau: Identitäten und Gemeinschaften im Rampenlicht

Tanz und Performance in Hellerau: Identitäten und Gemeinschaften im Rampenlicht
Blick auf das Festspielhaus Hellerau. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Von: DieSachsen News

Fragen nach Herkünften, Identitäten und Gemeinschaften prägen das Tanz- und Performanceprogramm der neuen Spielzeit im Europäischen Zentrum der Künste im Dresdner Festspielhaus Hellerau. Die Saison 2023/2024 unter dem Motto «Wer sind wir und wer bin ich» ist die erste normale nach der Corona-Pandemie. Auch der Übergang 2022/2023 war erfolgreich, wie Intendantin Carena Schlewitt am Mittwoch sagte. «Das Publikum kommt zurück, wir sind wieder im Flow.»

Ab Herbst sind neben «außergewöhnlichen Konstellationen» zwischen Alter, Neuer Musik und Digital Arts sechs Premieren von Koproduktionen freier darstellender Ensembles geplant. Zur Eröffnung der Saison kommt die Arbeit «Carcaça» des portugiesischen Choreografen Marco da Silva Ferreira auf die Bühne. Diese verbinde das zeitgenössische, oft von Minderheitengruppen entwickelte Tanzformen mit folkloristischem Erbe zu einem «fröhlichen Corps de Ballett».

Zu den Höhepunkten gehören zudem das erste Gastspiel von Anne Nguyen, der Pionierin des Urban Dance in Frankreich, und ihrer Compagnie par Terre mit «Underdogs» oder Jan Martens mit einem Stück, das von den Protestbewegungen weltweit inspiriert ist. In Kooperation mit dem Schweizer Festival Culturescapes werden Arbeiten wichtiger Tanz-Protagonisten der zeitgenössischen internationalen Szene gezeigt, die zwischen ihren afrikanischen Heimatländern und Europa produzieren.

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In der Reihe «Nebenan» gibt Hellerau der unabhängigen Szene in Ungarn eine Plattform und das Festival «Dance Together» vereint internationale Produktionen. Neben der Dresden Frankfurt Forsythe Dance Company mit drei Werken gastiert auch die berühmte belgische Truppe Rosas. Das musikalische Programm reicht vom installativ-performativen Konzert des japanischen Komponisten Ryoji Ikeda über die Uraufführung von «Poetica» von Chaya Czernowin bis zu Brian Eno und Eliane Radigue, «zwei der wichtigsten Wegbereiter der elektronischen Musik».

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